Kennzeichen pfadfinderischer Pädagogik


Bei den Georgspfadfindern sind junge Menschen und Erwachsene gemeinsam auf dem Weg. Jeder einzelne kann sich selbst mit seinen Ängsten und Hoffnungen einbringen. In Gruppen von Gleichaltrigen erleben Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene Gemeinschaft und übernehmen schrittweise für sich und andere Verantwortung.

Die DPSG strebt eine Erziehung in zunehmender Selbstbestimmung an, die den ganzen Menschen meint. Sie will ihre Mitglieder befähigen, kreative Menschen mit offenen Augen und aufrechtem Gang zu werden, mit einem Gespür für die notwendige Initiative und Verantwortlichkeit für sich, gegenüber dem Nächsten und der Gesellschaft.

Pfadfinderisches Lernen geschieht über den Weg der Erfahrung. Durch Reflexion werden Erlebnisse in der Gruppe verdeutlicht. Neue Einsichten und verändertes Verhalten werden dadurch möglich.

Durch das Engagement in Kirche und Gesellschaft versuchen Pfadfinder, dem Auftrag ihres Gründers Lord Robert Baden-Powell nachzukommen: "Versucht die Welt ein bisschen besser zu verlassen, als ihr sie vorgefunden habt."

Pfadfinderische Jugendarbeit hat als verbandliche Jugendarbeit eine gewisse Verbindlichkeit. Das Versprechen, das auf der ganzen Welt von Pfadfindern abgelegt wird, stellt eine bewusste Entscheidung dar: Zu dieser Gruppe will ich gehören, da will ich mitmachen, die gemeinsam erstellten Regeln will ich anerkennen.

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